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Projekt „Hängebrücke über die Iller” - Konzeptbeschreibung





Seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis 2001 gab es in Altusried-Fischers, unterhalb des Illerdurchbruchs einen Fährverkehr über die Iller. Die Fähre verband den Markt Dietmannsried mit dem Markt Altusried und wurde von Wanderern und Spaziergängern, aber auch von Radfahrern genutzt. Unter anderem ist bei der letzten Etappe des „Oberallgäuer Rundwanderwegs“ an dieser Stelle eine Illerüberquerung vorgesehen. Auch Radfahrer auf dem Illerradweg von Oberstdorf nach Ulm nutzten die Fähre für die verkehrsärmere Streckenvariante abseits der Hauptstraßen.
Im Jahr 2001 wurde der Fährverkehr vom Betreiber aus gesundheitlichen und Altersgründen eingestellt. Ein Nachfolger konnte nicht gefunden werden. Eine Überquerung der Iller ist nun nicht mehr möglich, was nicht nur den Oberallgäuer Rundwanderweg unterbricht, sondern auch Wanderer und Radfahrer verärgert. Die nächsten Brücken sind vier bzw. sieben Kilometer entfernt, auf den spektakulären Anblick des Illerdurchbruchs muss der Gast auf den (z.T. verkehrsreichen) Ausweichstrecken verzichten.
Das Image von Altusried als Ziel für Touristen wie Ausflügler leidet unter der fehlenden Möglichkeit, die Iller zu überqueren. Der Verkehrsverein Altusried hatte deshalb schon seit längerem einen dringenden Handlungsbedarf gesehen und die Idee, eine Brücke zu bauen, war aufgekommen. Damit wäre zudem eine Überquerung des Flusses zu jeder Tageszeit und unabhängig vom Wasserstand möglich.Der im Rahmen des LEADER+ -Programms gegründete Gemeinde-Entwicklungs-verein Altusried (GEVA) griff den Gedanken auf und konkretisierte ihn. Die Brücke sollte in ihrer Machart so innovativ sein, dass sie sowohl wegen ihrer Ästhetik als auch aufgrund ihres „Abenteuercharakters“ als Besuchermagnet wirkt: Die Idee war, eine frei schwebende Hängebrückenkonstruktion zu installieren.




Übergreifendes Ziel ist es, die Iller auf Höhe von Fischers überquerbar zu machen, und zwar für Fußgänger und Radfahrer. Dies wird durch den Bau der geplanten frei schwebenden Hängebrückenkonstruktion aus Stahlseilen mit aufgelegten Stahlquerträgern und einer Lauffläche aus Loch-blechen erreicht.
Das Projekt weist eine strukturpolitische Wirkung insofern auf, als es eine direkte Verbindung mit der Marktgemeinde Dietmannsried und darüber hinaus mit dem Markt Grönenbach bzw. dem Landkreis Unterallgäu darstellt. Dem Vernetzungsgedanken von LEADER+ wird durch die Zielsetzung einer sichtbaren und nutzbaren Verbindung mit der Nachbargemeinde Dietmannsried Rechnung getragen.
Ein ökonomischer Nutzen der Brücke wird schwer exakt zu messen sein, sondern sich vielmehr auf indirekte Art und Weise manifestieren. Positive Impulse sind vor allem für den Ausflugsverkehr zu erwarten, wovon insbesondere die Gastronomie profitieren wird. Doch längerfristig ist durchaus mit einer Verbesserung des Images und der Steigerung des Bekanntheitsgrades in einem weiteren Umfeld von Altusried und Dietmannsried zu rechnen.




Um die Machbarkeit des Projektes zu klären, wurde beim LEADER+ -Programm der Förderantrag für eine Machbarkeitsstudie eingereicht. Die Studie ist inzwischen abgeschlossen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie lauten wie folgt:

• Der Bau der Illerbrücke ist aus technischer und rechtlicher Sicht machbar.
• Die Konstruktion soll aus Stahlseilen mit aufgelegten Stahlquerträgern und einer Lauffläche
aus Lochblechen bestehen.
• Das Fundament auf der Südseite muss über 4 m tief liegen, damit die
entsprechenden Kräfte abgetragen werden können!
• Die Spannweite der Brücke wird ca. 84 m betragen bei einer Stegbreite von 1,60 m.




Die Vorplanungsphase ist abgeschlossen, die Machbarkeit des Projektes bescheinigt. Alle erforderlichen Informationen sowie eine Kostenschätzung liegen vor. Die Gesamtkosten werden mit 180.000 € veranschlagt.

Der Antrag auf Förderung der Baukosten durch LEADER+ wird im Frühjahr 2005 gestellt.

Baubeginn ist für 2005 vorgesehen.


Markt Altusried
Markt Dietmannsried
Zweckverband Naherholungsgebiete Oberallgäu


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